Zwei Erklaerungen, ein Spiel
Wer wissen will, wie lang eine Antwort in dieser Liga werden kann, sollte diese Begegnung verfolgen. Nicht das Spiel — die Pressearbeit.
Bei den Cowboys stand die Personalie schon vor der ersten Frage fest. „Christian McCaffrey ist im Kader, er war im Kader, und er wird im Kader sein”, teilte die Vereinsführung mit. „Wer damit ein Problem hat, hat es seit Jahren, und es ist nicht unser Problem.” Man habe das nie erklären müssen, hieß es weiter, und werde es deshalb auch heute ausführlich tun.
Die Maximizers antworteten auf dieselbe Frage in zwei Sätzen, von denen der erste eine Zuständigkeit klärte. „Zur Kaderplanung anderer Vereine nehmen wir grundsätzlich nicht Stellung”, ließ das Management wissen. Man verwies auf die Ligaordnung. Nach der Fundstelle gefragt, teilte man mit, sie liege vor.
Und dann wurde es unfreundlich, wie es das in Auftaktwochen wird.
Aus der Vereinsführung der Cowboys hieß es auf die Frage nach den Favoriten, man wolle niemandem zu nahe treten — schon gar nicht Vereinen, die seit ihrem Einstieg behaupteten, vom Spiel nichts zu verstehen, und die dann trotzdem jedes Jahr da seien, wo sie eben seien. Auch dieser Verein wurde nicht genannt. Auch er musste nicht genannt werden.
Die Maximizers wiederum ließen mitteilen, es sei nicht Aufgabe eines Vereins, öffentlich zu bewerten, wer in dieser Liga rechnen könne und wer nur zähle. Man werde sich dazu nicht äußern. Man hatte sich damit geäußert.
Gespielt wird am Sonntag. Geredet wird vorher.